Hier möchte ich Ihnen ein paar Therapien aus meiner Praxis vorstellen!

 

 

 

 

Taping

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Tapes sind elastische Klebeverbände die u.a. bei Sportverletzungen, Muskelverspannungen/erkrankungen, Gelenkerkrankungen und Bänder- und Sehnenerkrankungen eingesetzt werden. Tapes fühlen sich an wie eine zweite Haut. Sie empfinden die Dehnbarkeit der Haut nach und werden i.d.R. unter leichter Spannung aufgeklebt. So können sie bei jeder Bewegung des/der PatientenIn die Haut und die darunterliegenden Strukturen anheben und leicht verschieben. So wird u.a. die Durchblutung gefördert und Verklebungen werden gelöst. Blut und Lymphe können besser fließen, die Tapes fördern somit den Abfluss von Gewebeflüssigkeit. Durch diesen vermehrten Ab- und Durchfluss können z.B. Schmerzhormone schneller abgebaut und abtransportiert werden. So tritt eine schnelle Schmerzbefreiung ein.

 

 

Spenglersan Kolloide + Bluttest

Für diesen Test werden nur ein paar Tropfen Blut benötigt, die dann mit den verschiedenen Kolloiden der Firma MeckelSpenglersan verrührt werden. An der Reaktion mit den Kolloiden erkennt man die generelle Veranlagung zu gewissen Erkrankungen der Organe, des lymphatischen Systems und sogar Herde bzw. Störfelder im Körper. Die Kolloide werden so zur Diagnostik eingesetzt und können dann auch als Therapiemöglichkeit genutzt werden. Die jeweiligen Kolloide werden dann bevorzugt mit dem Daumenballen in die Ellenbeuge eingerieben. Die Kolloide dienen u.a. zuzr Ausbalancierung des Immunsystems. Sie enthalten keinen Alkohol und da sie über die Haut eingerieben werden, belasten sie auch nicht das Magen-Darm-System.

 

 

Akupunktur + Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie verbindet die Akupunktur und die Homöopathie miteinander. Es werden homöopathische oder pflanzliche Präparate/Medikamente an die jeweiligen Akupunkturpunkte injiziert. Geprägt wurde der Begriff "Homöosiniatrie" durch Roger de la Fuye (1890-1961, Begründer der französischen Akupunkturbewegung).

Akupunktur ist ein Teilgebiet aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Sie geht von der Lebensenergie, dem Qi aus, das auf den Meridianen zirkuliert. Ein gestörter fluss dieser Lebensenergie wird für die Entstehung von Krankheiten verantwortlich gemacht und soll durch die Akupunktur ausgeglichen werden. Die älteste schriftliche Erwähnung der Akupunktur stammt aus dem 2. Jahrhundert vor Chr.

 

 

Schröpfen

Schröpfen zählt zu den ältesten Therapieverfahren. Es wurde ca. 3000 v.Chr. auf einem mesopotamischen Arztsiegel dargestellt. Es gab sogar im klassischen Griechenland einen Gott des Schröpfens "Telesphorus". Aber auch in China und Indien war das Schröpfen Teil therapeutischer Maßnahmen. Heute zählt es aus naturheilkundlicher Sicht zu den ausleitenden Verfahren. Beim Schröpfen werden unter Vakkum stehende Gläser auf die Haut aufgesetzt. Schröpfen verbessert die lokale Durchblutung, den Lymphfluss in dem jeweiligen Hautgebiet und lockert Verspannungen und Verhärtungen. Unterschieden werden trockenes Schröpfen, blutiges Schröpfen und die Schröpfkopfmassage (eine Abwandlung des trockenen Schröpfens). Eine Schröpfkopfmassage kann muskuläre Verspannungen lösen und die Muskulatur lockern. Das Schröpfen kann eingesetzt werden bei Erkrankungen und Schwächen des Atemtrakts, des Bewegungsapparates, des Stoffwechsels, des Immunsystems, des Nervensystems, des Magen-Darm-Trakts u.v.m. Die Schröpftherapie wird leider nicht von der Schulmedizin anerkannt, weil keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise zur Wirksamkeit vorliegen.

 

 

Pflanzen + Tinkturen


 

 

 

Die Pflanzenheilkunde gehört ebenfalls zu den ältesten Heilverfahren und wird seit Jahrhunderten angewendet. Die Tradition der Pflanzenheilkunde/Phytotherapie reciht zurück bis in die Steinzeit. Viele berühmte Namen sind mit ihr verbunden wie z.B. Hippokrates, Hildegard von Bingen, Theophrastus Bombastus von Hohenheim (besser bekannt als Paracelsus). Bis heute stammen viele moderne Arzneimittel direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab, z.B. das Gichtmittel Colchicin aus der Herbstzeitlosen, das Herzmittel mit Digitalisglykosiden aus dem roten Fingerhut und das Schmerzmittel Aspirin/ASS/Acetylsalicylsäure aus der Weidenrinde. Anwendungsbeispiele: Atemwegserkrankungen, Erkältungskrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen, Maden-Darm-Erlranlungen, Leber-Gallen-Erlrankungen, rheumatische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Verdauungsbeschwerden. Über viele Pflanzen gibt es heute Studien und wissenschaftliche Nachweise. Viele Pflanzen sind aber leider auch noch nicht weiter untersucht worden, haben sich aber über die letzten Jahrhunderte bewährt. Die Dosierung, Anwendungshäufigkeit und -dauer sind individuell unterschiedlich - ich berate Sie gerne!

 

 

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie gehört als Reiztherapie/Umstimmungstherapie zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren. Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten/der Patientin Blut aus der Vene entnommen und i.d.R. dann in den Gesäßmuskel oder die Haut zurückgespritzt. Je nach Erkrankung kann das Blut unverändert weiter verwendet oder mit pflanzlichen und naturheilkundlichen Mitteln vermischt werden. Eigenblut wird z.B. bei Allergien angewandt.

 

 

Schüssler Salze + Antlitzanalyse

Beitrag folgt

 

 

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Bei Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung!

Ihre
Sabrina Gnoss
Heilpraktikerin + Psychologische Beraterin + Dozentin +
Seminarleiterin für Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Waitzstraße 26 (Praxiseingang auf der Hausrückseite)
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Ich mache darauf aufmerksam, dass es sich bei den in der Naturheilkunde angewendeten Therapieformen um nicht wissenschaftlich - schulmedizinisch anerkannte Verfahren handeln kann.